Maibaumstellen

Nach 2 Jahren Corona-Pause freuen wir uns darauf, wieder mit Euch gemeinsam einen Baum stellen zu können und anschließend in den Mai zu tanzen. Natürlich gibt es Unterhaltung für groß und klein rund um das Kolkwitzer Gerätehaus und verhungern oder verdursten wird auch niemand. Wir sehen uns am Sonnabend!

Frohe Ostern!

Wir wünschen allen Kolkwitzerinnen und Kolkwitzern ein gesegnetes Osterfest!

Und sollten die Reste des Osterfeuers auf dem Nachbargrundstück noch qualmen: Oft reicht ein freundliches Wort über den Gartenzaun. 🙂

Gebäudebrand

Neben einem Einfamilienhaus hatten mehrere Tonnen gebrannt. Das Feuer war auf einen Holzstapel und den Dachstuhl übergegangen. Durch die Selbstlöschversuche des Anwohners und das Zeitige Eintreffen der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden.

Personelle Änderungen

Zum Monatswechsel gab es personelle Änderungen an der Spitze unserer Ortswehr.

Marco Kunisch hatte aus persönlichen Gründen die Gemeinde darum gebeten, ihn von seinen Pflichten als Ortswehrführer zu entbinden. Dem ist die Gemeinde zum 31. März nachgekommen. Wir bedanken uns für Marcos Arbeit in den letzten 4 Jahren und hoffen, dass er uns auch weiterhin als aktive Einsatzkraft erhalten bleibt.

Interimsweise bis zum Jahresende wurde der bisherige Jugendwart und amtierende stellvertrendene Ortswehrführer Christian Otte zum neuen amtierenden Ortswehrführer ernannt. Kamerad Christoph Rother wurde zum amtierenden Stellvertreter berufen. Damit Christian sich seiner neuen Aufgabe vollumfänglich widmen kann, hat Kamerad Merlin Irmer die Funktion als amtierender Jugendwart übernommen.

Natürlich wird parallel im Einvernehmen mit der Gemeinde und der Gemeindewehrführung das Verfahren zur ordentlichen Berufung einer neuen Führungsspitze durchgeführt. Doch wir denken, wir haben mit dieser Lösung ein arbeits- und leistungsfähiges Führungsteam erhalten.

Volles D-Rohr

Unser neues Tanklöschfahrzeug hat einige Besonderheiten, mit denen wir intensiv üben müssen, denn die Taktik bei Waldbränden wird sich in Zukunft ändern. Bisher ist das C-Rohr unser Standard-Rohr, mit dem wir Brände bekämpfen. Die deutlich dünneren D-Schläuche und D-Strahlrohre sind bislang eher bei der Jugendfeuerwehr verbreitet. Doch das neue TLF W BB ist mit zahlreichen D-Strahlrohren und Schläuchen bestückt. Und das hat seinen Grund:

Bei einem Waldbrand brennt es zunächst vor allem im Bodenbereich. Und es kommt für uns als Feuerwehr darauf an, möglichst schnell zu verhindern, dass sich das Feuer ausbreitet. Dazu braucht es gar nicht soviel Wasser, weil die Flammenfront oft nur wenige Zentimeter breit ist. Deshalb hat das TLF mehrere Feuerpatschen an Bord, mit denen die Flammen ausgeschlagen werden können. Und als Neuheit: Rucksäcke mit 20 Litern Wasser und einer kleinen Spritzdüse. Und den haben wir mal getestet

20 Liter auf dem Rücken, mobil und unabhängig: Ein Löschrucksack ist eine sinnvolle Ergänzung im Waldbrandeinsatz.

Ungewohnt, aber es funktioniert. Nochmal zurück zu den verschiedenen Schlauchgrößen: So ein Wald- oder Vegitationsbrand kann sich je nach Wind und Bodenbeschaffenheit recht schnell vorwärts bewegen. Für uns als Feuerwehr heißt das: Auch schnell sein und da macht es einen Unterschied, ob man einen dicken oder dünnen Schlauch über der Schulter hat und hinter sich herzieht. Die Praxisübung zeigt: Mit dem D-Schlauch sind wir deutlich schneller unterwegs. Und noch einen Vorteil haben die dünneren Schläuche, den man sich sehr gut vorstellen kann: Wir verlegen bei Waldbränden manchmal mehrere hundert Meter B- und C-Schläuche. Die müssen erstmal alle volllaufen, bis vorne am Strahlrohr überhaupt ein Tropfen Wasser rauskommt. Und da passt Einiges rein: In eine Standardlänge B-Schlauch 88 Liter, ein 15m langen C-Schlauch schluckt ca 32 Liter. In einen D-Schlauch der selben Länge passen grade mal knapp 7,5 Liter. Heißt: Wenn man also auf mehreren hundert Metern Länge die Schläuche jeweils eine Nummer kleiner wählt, spart man schnell mehrere hundert Liter Wasser. Denn das ist kostbar im Wald, wo der nächste Brunnen oder Hydrant oft weit weg ist und wir (zunächst) auf den Inhalt des Löschwassertanks auf unserem Fahrzeug angewiesen sind. Der klingt mit knapp 5.000Litern zwar groß bemessen, aber auch da können wir einfach mal rechnen: 1 C-Strahlrohr braucht (bei Standarddruck) etwa 100l pro Minute. Sind wir mit 3 Rohren im Einsatz (im Ernstfall werden es eher mehr sein) brauchen wir also 3o0 Liter pro Minute. Plus die Füllmenge der Schläuche. Heißt: Etwa nach einer Viertelstunde stehen wir ohne Wasser da. Ein D-Strahlrohr verbraucht gerade ein Viertel der Menge. Das bedeutet: Mit einer Tankfüllung können wir (theoretisch) 4 mal so lange löschen. In unserem Beispiel eine Stunde lang.

Zugegeben: Wir reden hier von Theorie und die Hohlstrahlrohre, die wir hier verwenden, sind nicht ganz so sparsam, wie ein Standard-D-Strahlrohr. Aber dennoch hat sich in der ersten Übung gezeigt: Die Waldbrandbekämpfung mit D-Rohren klingt erstmal merkwürdig, bringt aber viele Vorteile. Sie muss aber – wie alles bei der Feuerwehr – regelmäßig geübt werden.

Neues TLF in Dienst gestellt

Seit Freitag, dem 25.März 2022 ist unser TLF-W BB offiziell in Dienst gestellt und hat seinen Stellplatz in unserem Gerätehaus eingenommen. In Zukunft werden Sie es öfter in der Gemeinde fahren sehen.

Das neue Tanklöschfahrzeug gemeinsam mit dem HLF20

Das alte Tanklöschfahrzeug wird zunächst als “eiserne Reserve” vorgehalten und kann zB bei großen Waldbränden reaktiviert werden. Eine endgültige Entscheidung, was mit dem Fahrzeug passieren wird, trifft dann die Gemeinde.

PKW fährt gegen Hauswand

Ein PKW war gegen eine Hauswand gefahren und hatte sich unter einem angebauten Balkon verkeilt. Der Fahrer konnte das Auto selbstständig verlassen und wurde dem Rettungsdienst übergeben. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und leuchtete sie aus. Anschließend wurde mit dem Mehrzweckzug das Fahrzeug unter dem Anbaubalkon weggezogen.

Die Meldung der Polizeidirektion Süd zum Einsatz:

Am 26.03. gegen 23:25 Uhr wurde gemeldet, dass ein PKW Daimler in der Kackrower Straße in Krieschow gegen die Hauswand eines Mehrfamilienhauses gefahren sei. Der 57-jährige Fahrzeugführer, welcher sich allein im PKW befand, wurde bei dem Zusammenstoß verletzt und im Carl-Thiem-Klinikum Cottbus weiterbehandelt. Da der Konsum von alkoholischen Getränken eingeräumt wurde, erfolgte eine Blutentnahme. Am verunfallten PKW entstand erheblicher
Sachschaden, die Sicherstellung erfolgte. Die Bausubstanz des betroffenen Gebäudes wird im Nachgang durch einen Baustatiker geprüft. Derzeit machte sich eine Evakuierung der Bewohner nicht erforderlich. Der entstandene Sachschaden wird mit 25.000€ angegeben.

Kleinbrand

Auf einem Grundstück war ein Komposthaufen in Brand geraten. Dadurch hatte sich auch der umliegende Waldboden entzündet. Die Feuerwehr konnte die Flammen schnell löschen und kontrollierte mit der Wärmebildkamera, ob es weitere Glutnester gab.

Tragehilfe

Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst beim Transport eines Patienten in den Rettungswagen