Brennender PKW

Datum: 6. Februar 2017 
Alarmzeit: 2:24 Uhr 
Dauer: 1 Stunde 26 Minuten 
Art: Brand  > PKW  
Einsatzort: Kolkwitz, OT Limberg 
Mannschaftsstärke: 10 
Fahrzeuge: KdoW , LF 16/12 , TLF 16/45  
Weitere Kräfte: Polizei  


Einsatzbericht:

Am Ortsrand von Limberg brannte ein verlassener PKW. Beim Eintreffen stand das Fahrzeug schon unter Vollbrand. Die Feuerwehr löschte (wegen des brennenden Plastiks unter Pressluftatmern) das Feuer.

Einsatzbilder (Badack/Erler):

 

Unsichtbare Ölspur

Datum: 3. Februar 2017 
Alarmzeit: 20:17 Uhr 
Dauer: 43 Minuten 
Art: Hilfeleistung  > Öl Land  
Einsatzort: Kolkwitz, Papitzer Straße 
Mannschaftsstärke: 13 
Fahrzeuge: LF 16/12 , TLF 16/45  


Einsatzbericht:

Die Kameradinennen und Kameraden der Feuerwehr wurden zu einer Ölspur gerufen. Leider war die Ortsbeschreibung recht ungenau. Trotz intensiver Suche auf mehreren in Frage kommenden Straßen konnte nichts gefunden werden, das den Namen Ölspur verdient hätte.

Jahreshauptversammlung

Nach einem Rekordjahr 2015 mussten die Kameradinnen und Kameraden der Kolkwitzer Ortswehr im Jahr 2016 deutlich weniger ausrücken. Erfreulich: Egal ob mitten in der Nacht oder tagsüber – kein einziger Einsatz musste wegen mangelndem Personal ausfallen. Allerdings spielt die Freiwillige Feuerwehr immer öfter lediglich Türöffner für den Rettungsdienst, kritisiert die Wehrführung. Hier besteht Handlungsbedarf.

Der Kolkwitzer Ortswehrführer Ralf Pujo hat die 40 Einsätze aus dem Jahr 2016 analysiert und wieder zeigt sich, dass der Name Feuerwehr schon seit Jahren kaum noch richtig zutrifft: Natürlich gab es auch Feuer, die die 35 Kameradinnen und Kameraden im vergangenen Jahr löschen mussten. Von schmorender Elektrik bis zum Großbrand bei Ricken in Vetschau, wo das Kolkwitzer Tanklöschfahrzeug im Einsatz war. Von Waldbränden blieb die Großgemeinde im letzten Jahr verschont. 11 Brandeinsätzen standen allerdings 29 Hilfeleistungseinsätze gegenüber. Dazu zählen z.B. Verkehrsunfälle, die nach einem unfallreichen Jahr 2015 im vergangenen Jahr glücklicherweise ebenfalls zurückgegangen sind. Außerdem wurde die Kolkwitzer Ortswehr deutlich seltener gerufen, um dem Rettungsdienst dabei zu helfen, Patienten aus der Wohnung zu tragen. Waren 2015 noch 15 sogenannte Tragehilfen zu verzeichnen, so waren es 2016 nur noch 6. Sorgen bereitet Ralf Pujo allerdings, dass die Feuerwehr im vergangenen Jahr immer wieder gerufen wurde, weil der Rettungsdienst nicht zu Patienten in die Wohnung kam. „Letztendlich schaffen wir hier nur den Zugang, damit der Rettungsdienst hineinkommt. Hier sehe ich einen Handlungsbedarf. Der Großteil der Alarmierungen wurde durch  Hausnotruf-Dienste ausgelöst. Wenn ich diesen Service anbiete, muss ich mir auch überlegen, wie der Rettungsdienst zum Patienten kommt.“ In Einrichtungen mit betreutem Wohnen könnten z.B. Schlüsseldepots für Rettungskräfte installiert werden. Auch der stellvertretende Gemeindewehrführer, Steffen Theiler, drängt auf eine Lösung des Problems: „Gerade die Kolkwitzer Ortswehr wird zu fast allen Türöffnungen im Gemeindegebiet gerufen, weil sie entsprechend ausgerüstet ist. Das sind sehr viele Einsätze. Und zwar zu allen Tages- und Nachtzeiten. Da fällt es auf Dauer vielen Kameraden schwer, sich zu motivieren. Der Landesfeuerwehrverband und auch der Kreisbrandmeister arbeiten momentan daran, dass die Feuerwehr in diesem Bereich entlastet wird.“
Steffen Theiler warf noch einen weiteren Blick in die Zukunft: Gerade haben die Gemeindevertreter die neue Feuerwehrkonzeption beschlossen und damit auch den Weg frei gemacht für ein neues Löschfahrzeug, das dann auch Platz für die ganzen Ausrüstungsgegenstände bietet. Zukunftsfähig ist auch die Jugendfeuerwehr aufgestellt: Jugendwart Christian Otte kann auf ein regelrechtes Rekordjahr zurückblicken: Die Kinder- und Jugendabteilung ist auf 19 Jungen und 4 Mädchen gewachsen. Die haben 30 Übungen absolviert, an Wettkämpfen und Jugendlagern teilgenommen.

Die Jahreshauptversammlung ist natürlich auch immer ein guter Anlaß, verdiente Kameradinnen und Kameraden für langjährige Tätigkeit in der Feuerwehr zu ehren und zu befördern.

zum Hauptfeuerwehrmann wurde befördert:

William Janhoefer

zum Löschmeister wurden befördert:

Christian Bobowk, René Buchan, Sascha Erler

zum Hauptlöschmeister wurden befördert:

Dennis Koal, Martin Mathow, Christian Otte

Zum Hauptbrandmeister wurde befördert:

Mathias Kappa

Zum 1. Hauptbrandmeister wurde befördert:

Ralf Pujo

Technisch und personell ist die Kolkwitzer Ortswehr also gut aufgestellt für die Zukunft und hofft trotzdem, dass sie 2017 nicht allzu oft gerufen werden muss.

Verkehrsunfall

Datum: 17. Januar 2017 
Alarmzeit: 13:32 Uhr 
Art: Verkehrsunfall  > ohne Personenschaden  
Einsatzort: Kolkwitz, OT Gulben 
Mannschaftsstärke: 10 
Fahrzeuge: ELW , LF 16/12  
Weitere Kräfte: FFW Gulben , Polizei  


Einsatzbericht:

Zwei Autos waren ineinander gefahren. Dabei wurde zwar keiner der Insassen verletzt, aber es liefen Flüssigkeiten aus den Fahrzeugen aus. Die Feuerwerhr fing diese mit Ölbindemittel auf, sicherte die Unfallstelle und stelle den Brandschutz sicher.

Äste legen Bahn lahm

Datum: 16. Januar 2017 
Alarmzeit: 6:05 Uhr 
Dauer: 1 Stunde 30 Minuten 
Art: Hilfeleistung  > Kommunal  
Einsatzort: Kolkwitz, Bahnhof Süd 
Mannschaftsstärke:
Fahrzeuge: KdoW , LF 16/12  
Weitere Kräfte: Bahn , Bundespolizei , FFW Kunersdorf  


Einsatzbericht:


Vermutlich durch Schneelast hingen einige Äste bzw kleinere Bäume auf der Oberleitung der Bahntrasse zwischen Kolkwitz Süd und Putgolla.
Beim passieren eines Zuges wurde die Oberleitung teilweise zerstört.

Die Feuerwehr half, die Fahrgäste aus dem Zug zum bereitstehenden Bus zu bringen und beseitigte nach dem Abschalten der Spannung auf der Oberleitung die Äste.

Anschließend konnte die Einsatzstelle der Bahn übergeben werden

Verkehrsunfall

Datum: 12. Januar 2017 
Alarmzeit: 10:25 Uhr 
Dauer: 43 Minuten 
Art: Verkehrsunfall  > mit Personenschaden  
Einsatzort: Kolkwitz, Am Klinikum 
Mannschaftsstärke: 10 
Fahrzeuge: ELW , LF 16/12  
Weitere Kräfte: Polizei , Rettungsdienst  


Einsatzbericht:

Ein Auto war gegen eine Baum gefahren. Die Feuerwehr betreute die Fahrerin bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und sicherte die Einsatzstelle ab.
Weiterhin prüften die Einsatzkräfte, ob Betriebsstoffe auslaufen, klemmten die Autobatterie ab und stellten den Brandschutz sicher.
Nachdem die Fahrerin an den Rettungsdienst übergeben wurde konnte die Feuerwehr nach Absprache mit der Polizei wieder abrücken.

Türnotöffnung

Datum: 1. Januar 2017 
Alarmzeit: 1:22 Uhr 
Dauer: 44 Minuten 
Art: Hilfeleistung  > Türnotöffnung  
Einsatzort: Kolkwitz, Papitzer Straße 
Mannschaftsstärke:
Fahrzeuge: LF 16/12  
Weitere Kräfte: Rettungsdienst  


Einsatzbericht:

Der erste Einsatz des Jahres kam schnell:

Der Rettungsdienst holte die Feuerwehr zur Unterstützung, weil er nicht in ein Gebäude kam, um einem Patienten zu helfen.

Die Feuerwehr konnte die Türen zerstörungsfrei öffnen und der Patient versorgt werden.

Guten Rutsch

Gerade sind die Weihnachtstage vorbei, schon geht die Knallerei los.

Das Team der Kolkwitzer Feuerwehr wünscht Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Wir wollen natürlich, dass Sie sicher ins Jahr 2017 rutschen.

Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) gibt folgende acht Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier heraus:

  •  Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“. Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.
  • Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
  • Zünden Sie Feuerwerkskörper nur dort, wo dies auch erlaubt ist. Das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist untersagt. Dieses Verbot gilt auch für Fachwerk- und Reetdachhäuser. Beachten Sie örtliche Regelungen.
  • Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg – und zielen Sie niemals auf Menschen. Zünden sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.
  • Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Hierbei kann es zu schwersten Verletzungen kommen! Artikel, die in Deutschland zum Verkauf zu Silvester freigegeben sind, müssen über eine Prüfnummer der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung) verfügen.
  • Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.
  • Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
  • Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe durch Feuerwehr und Rettungsdienst.

Quelle: www.feuerwehrverband.de