Kleinbrand

Die Feuerwehr wurde zu einem Kleinbrand alarmiert, der sich vor Ort nach Eintreffen der OW Glinzig allerdings als Lagerfeuer herausstellte. Für die Kolkwitzer Ortswehr hieß das Einsatzabbruch auf Anfahrt.

Verkehrsunfall

Ein Rollerfahrer war auf einer Kreuzung verunglückt und unter sein Gefährt geraten. Die Feuerwehr sperrte die Einsatzstelle ab, betreute den Patienten, stellte den Brandschutz sicher und fing auslaufendes Benzin aus.

Brand Sonderobjekt (Einsatzübung)

Die Feuerwehr wurde zu einem Gewerbebetrieb alarmiert wegen Rauchentwicklung aus einem Garagenkomplex. Vor Ort stellte sich der Einsatz als Gemeindeübung heraus. In deren Rahmen mussten mehrere vermisste Personen gefunden und gerettet werden, der Brand gelöscht und die Einsatzstelle ausgeleuchtet.

Ein brandheißes Wochenende

Es war ein Wochenende wie es selbst „große“ Feuerwehrleute nur selten erleben: Ein Einsatz jagd den nächsten, vom umgestürzten Baum über vollgelaufene Keller bis zum Wohnungsbrand mit vermissten Personen. Nur: Wer da aus dem Kolkwitzer Gerätehaus zu den (simulierten) Einsätzen ausrückte, war die Jugendfeuerwehr. Die BetreuerInnen hatten sich einiges einfallen lassen, um die Kinder beim 6. Jugendausbildungslager zu beschäftigen.

Was genau die 10 Kinder und Jugendlichen am Wochenende vom 4. bis 6. Oktober genau erwarten würde, dass wussten sie nicht. Klar war aber: Jederzeit kann das Alarmzeichen ertönen, gefolgt von der Durchsage aus der „Leitstelle Kolkwitz“. Die war übers Wochenende im Wehrleiterzimmer eingerichtet. Ein Kamerad hatte dazu eigens eine Software programmiert, die über im Geräthaus verteilte Lautsprecher und Bildschirme die Einsatzinformationen liefern. Sogar ein Alarmfax kam aus dem Drucker, genauso wie bei den richtigen Einsätzen.

Einsatzinformation
Wie bei richtigen Einsätzen: Alarmart, -Ort, -Zeit und benötigte Fahrzeuge werden angezeigt

Und die simulierten Einsätze waren beeindruckend realistisch. Die Nebelmaschine kam zum Einsatz, echte Feuer wurden entfacht und kleinere Bäume lagen quer und mussten mit der Handsäge entfernt werden. Der stellvertretende Ortswehrführer René Badack ließ sogar seinen Keller fluten, damit die Jugendfeuerwehr das Wasser abpumpen konnte. Ein Einsatz, zu dem übrigens auch das rbb Fernsehen mit ausrückte, um über das Ausbildungslager zu berichten. Der Reporter war beeindruckt, wieviel Aufwand die Kolkwitzer Ortswehr betreibt, um ihrer Jugend etwas zu bieten. Und wie organisiert und professionell diese die simulierten Einsätze bewältigt.

Wenn es gerade keine Einsätze gab, wurde es den Jungs und Mädchen allerdings auch nicht langweilig. Kickertisch und Tischtennisplatte sorgte für Zerstreuung, ein Orientierungslauf und ein sogenannter Stationsbetrieb für die zusätzliche Herausforderung. An verschiedenen Stationen mussten die Gruppen ihr Feuerwehrwissen in Theorie und Praxis beweisen. Und das sitzt: Die beste Gruppe erzielte 32 von 33 möglichen Punkten.

Um den Ausbildungsstand der Kolkwitzer Jugendfeuerwehr muss sich also niemand Sorgen machen. Und so war es kein Wunder dass nach 3 spannenden, aber auch anstrengenden Tagen so mancher Ruf nach einer Verlängerung des Lagers erschallte. Aber jetzt haben Jugendliche und Betreuer erstmal 2 Wochen Zeit, sich zu entspannen. Erst nach den Ferien geht die Ausbildung wieder los.

Wir bedanken uns bei allen Eltern, allen BetreuerInnen, der Gemeinde Kolkwitz und dem Bauhof Kolkwitz für die Unterstützung und freuen uns auf das Ausbildungslager 2020!

Fotos: Sascha Erler, Michelle Quapil

Baum droht zu stürzen

Der Landesbetrieb Straßenwesen forderte die Feuerwehr zur Unterstützung an, weil ein Baum auf die Straße zu stürzen drohte. Die Feuerwehr sicherte gemeinsm mit der Polizei die Einsatzstelle ab. Mit der Kettensäge wurde die Robinie gefällt, der Bauhof sicherte den Baum mit dem Radlader während des Sägens und half bei der Beräumung.